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Der Bogensport ist ein schöner Sport. Jeder kann ihn ausüben, ob jung oder alt.

In der Geschichte des Bogens war es vor allem sein Einsatz als Waffe, die den Bogenschützen veranlasst, den 'perfekten' Schuss zu suchen.

Der berühmteste und wohl populärste Bogenschütze in unserer Kultur ist ein Herr namens Robert Fitz, Ooth Earl of Huntington, - oder einfach nur "Robin Hood".
Ein Bogen war aus relativ einfachen Materialien herzustellen, er war nicht sanktioniert oder privilegiert durch einen hohen Preis oder ein bestimmtes Produktionsmittel.

Englands Größe im Mittelalter ist zu einem erheblichen Teil dem Bogen zu danken. Aber es fing, wie so oft im Leben, mit einer Niederlage an. Im Jahre 1066 trafen in der Schlacht von Hastings Harold II. und Wilhelm der Eroberer aufeinander. Entschieden wurde diese Schlacht zugunsten Wilhelms durch seine Bogenschützen. Sie sollten so ihre Pfeile schießen, dass sie den nachrückenden Truppen sicheren Schutz böten. "Die Pfeile fielen dicker als der Regen vor dem Wind", hieß es später.

Die großen Eroberungen der Reitervölker unter Attila dem Hunnen oder Dschingis Khan waren nur möglich durch den Bogen. Er war eine überlegene Universalwaffe mit enormer Durchschlagskraft. Dschingis Khans Reiter trugen jeweils 70 Pfeile in ihren Köchern in sieben unterschiedlichen Ausführungen, um in jeder Schlachtsituation den optimalen Pfeil zu ziehen.

Die Indianer Nordamerikas waren Meisterschützen mit ihrem Bogen, sie konnten stehend oder reitend schießen. Ihr Untergang war die Erfindung des Repetiergewehrs – das war schneller als Pfeile von einem Bogen zu ziehen.

Bogenschießen und Bogenbau erreichten die höchste Stufe ihrer Kunst bei den Persern und Türken. Sie entwickleten die Technik so weit, dass die von ihnen aufgestellten Rekorde zum Teil bis heute nicht überboten werden konnten. So soll im Jahre 1798 Sultan Selims Pfeil nach 845,45 Metern erst zu Boden gegangen sein. Ein anderer Rekord wurde 1852 in Japan aufgestellt: Der Meisterschütze Masatoki begann eines Abends um 7 Uhr, seine Pfeile zu schiessen. Er schoss bis zum nächsten Tag um 3 Uhr nachmittags insgesamt 10050 Pfeile ab, das ist im Schnitt alle 7 Sekunden ein Pfeil. – Die Trefferquote von Meister Masatoki lag bei hundert Prozent.

Zur Geschichte, insbesondere des Bogenbaus, steht bei Wikipedia eine ganze Menge:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bogen_(Waffe)
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