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Zum nunmehr schon traditionellen Saisonwechselbrunch der Jagdschützen von Bau-Union wurde die Idee erörtert, unseren neu gestalteten Platz gebührend einzuweihen.

Die Ideen purzelten nur so, und so kamen wir überein, neben einem kleinen Turnier mit unbekannten Entfernungen auch mittelalterlich zu kochen. Mittelalterlich heißt, auf offenem Feuer in einem großen Kessel Suppe für alle mit Zutaten, die es auch im Mittelalter gegeben hat. Um die Sache abzurunden, wurde die Idee eines Gesangs- und Instrumentalensembles, die wir schon während der Teilnahme an der Deutschen Hallen-Meisterschaft in Minden entwickelt hatten, nochmals aufgegriffen. Diese Idee wurde zum Selbstläufer. Vorschläge für Gesangseinlagen wurden gemacht, Rundfragen gestartet, wer welches Instrument beherrscht usw. - Dies zur Vorgeschichte. Der 1. Mai begann mit herrlichstem Wetter, viele unserer Jagdschützen kamen stilecht in Gewandung, die von den jüngeren Mitgliedern der Gruppe in mühevoller Kleinarbeit erarbeiteten Banner wurden aufgehängt, und es machte Spaß, schon vormittäglich in der Sonne zu sitzen, Gemüse zu putzen und zu schnippeln, Fleisch zu schneiden, das Feuer zu schüren und dabei einen Morgenkaffee zu genießen. Die zu verarbeiteten Mengen waren beträchtlich, denn schließlich sollte für gut 20 Personen gekocht werden. Ein Dank an alle fleißigen Helfer! Da die Suppe erfahrungsgemäß mehrere Stunden kochen sollte, war frühes Beginnen geboten. So nach und nach trudelten auch alle anderen Beteiligten ein, es wurde der Parcours aufgebaut, Ralf sorgte passend zum 1. Mai für musikalische Unterhaltung – neben irischer Volksmusik, Mittelalter und Pop/Schlagern gab es auch Ernst Busch – und das Mittagsbüfett wurde bestückt. Nach getaner Vorbereitungsarbeit labten sich erstmal Groß und Klein am Büfett, bevor wir dann zu Eigentlichen kamen: der Einweihung unseres Platzes durch ein Turnier mit Tierbildern und unserem ersten vereinseigenem 3D-Tier. Daran nahmen nun auch einige Mitglieder der Kinder- und Jugendgruppe teil. Inzwischen war die Suppe fertig, wurde in Brottöpfe ausgeschenkt und man aß, zünftig auf der Wiese lagernd. Nachfolgend und nachdem nun wirklich alle satt waren, kam dann unsere neu gegründete „Singegruppe 1. Mai“, der wir Jagdschützen eigentlich alle angehören, zum Einsatz: Die Instrumente wurden ausgepackt, Musik ausgewählt und alle sangen und amüsierten sich. Erst die hereinbrechende Dunkelheit und Kühle und die Tatsache, dass einige unserer Schützen am Sonnabend vor Tau und Tag aufbrechen mussten, um in Sachsen für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 3D zu kämpfen, machte dem munteren Treiben ein Ende.

 


Alles in allem: Ein schöner und fröhlicher Tag! So kann man den 1. Mai auch begehen.

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