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Das letzte Augustwochenende war gekommen und über 120 Schützen aus allen Ländern der Republik fanden den Weg zum Stadion 1. Mai nach Berlin. Die deutschen Meister und Meisterinnen der Bögen ohne Visier wurden gesucht.

Schon in den Wochen vor dem Wettkampf fanden die Vorbereitungen statt. So wurde der Platz kräftig aufpoliert, dafür einen dicken Dank an unseren Platzwart, ein Caterer gesucht und gefunden, das Material auf den neuesten Stand gebracht sowie repariert und mit dem Hotel Kolumbus ein Abkommen geschlossen. Letzteres lobte dann noch einen Preis aus, der ebenfalls errungen werden konnte.

Am Freitag begannen dann die Aufbauarbeiten. Viele Helfer hatten sich angekündigt und alle packten kräftig mit an. So konnten die Arbeiten einige Stunden früher beendet werden, als gedacht. Das neue Zelt der Abteilung strahlte im hellen Licht der untergehenden Sonne und sollte in den folgenden Tagen die ersten Bewährungsproben überstehen.

Der Samstag erwartete alle mit strahlender Sonne und nur einem kurzen Schauer, der jedoch niemanden schrecken konnte. Auch wenn unser Platz nur wenige Parkplätze aufzuweisen hat, konnten in den umliegenden Straßen alle Autos abgestellt und die Vorbereitungen zum Schiessen getroffen werden. Die Pfeile flogen und fanden ihre Ziele in 50m sowie 40m Entfernung. Nach dem ersten Tag lagen alle Schützen noch dicht beieinander, was sich auch am 2. nicht viel ändern sollte. Doch bevor es in den Abend und die verdiente Ruhe gehen konnte, wurde noch der Sonderpreis ausgeschossen. Das Hotel Kolumbus hatte eine zweitägige Übernachtung in einem der besonderen Sportlerzimmer ausgelobt und so wurde nach alter Wilhelm-Tell-Tradition auf den Apfel geschossen. Schon auf 20m wurde schnell klar, der Apfel war nicht leicht zu treffen und am Ende konnte Mike Karnitzschky aus Mühlhausen als Sieger vom Platz gehen.

Der Sonntag ließ leider sehr lange das sonnige Gemüt eines Berliners vermissen und schüttete Unmengen von kühlendem Wasser vom Himmel. Auch wenn der eine oder andere Schuss sich dadurch nicht im Gold wiederfand, konnten dennoch einige neue deutsche Rekorde aufgestellt werden. Pünktlich zur Siegerehrung riss dann doch noch der Himmel auf und sorgte für ein versöhnliches Ende mit dem Wetter. Auch wenn es für unseren Frank leider nicht fürs Treppchen gereicht hat, sehr viel hat nicht gefehlt. Im nächsten Jahr heißt es dann wieder "Alle ins Gold"

Nur durch die tatkräftige Hilfe aller Beteiligten konnte dieser Wettbewerb so reibungsfrei und spannend durchgeführt werden. Die Verpflegung war ordentlich und fast aller Kuchen wurde genüsslich verspeist. Ein dickes DANKESCHÖN an alle Helfer und Helferinnen auf und neben dem Platz.

Ergebnisliste

 

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