Neueste Beiträge auf unserer Website

Noch halb verschlafen doch voller Tatendrang wachte ich am Morgen des 17.5. auf. Um 10.00 sollte es losgehen – der von vielen mit angehaltenem Atem erwartete Arbeitseinsatz sowohl in der Halle als auch auf dem Platz. Ich war für die Halle eingeteilt. Um 9.30 machte ich mich mit meinem Fahrrad auf den Weg und war, wie so oft, viel zu früh am Einsatzort. Egal, ich hatte ja einen Schlüssel. Also rein und schon mal einen Überblick verschaffen.

Es standen einige Dinge an. Und so langsam trudelten auch die anderen Helfer ein und profitierten von meinem Überblick, denn jeder hatte gleich eine Aufgabe. Irgendwann waren wir dann zehn Leute, jeder am basteln und werkeln. Einige begutachteten die Ständer und leisteten mit Panzertape erste Hilfe. Andere machten sich an die Scheiben und tauschten wie wild graue Rechtecke hin und her. Es gelang uns sogar, den Heizungsraum wieder auf Vordermann zu bringen und zu entrümpeln. Als dann noch die Teppiche als Unterlage für unsere niegelnagelneuen Ständer und Scheiben verlegt wurden, hatten wir schließlich unsere Liste abgearbeitet. Und es war gerade mal 12.00. Einige gingen nach Hause, andere, von der Arbeitslust gepackt, fuhren noch zum Platz, um dort nach dem Rechten zu sehen. So auch ich. Ich schwang mich also auf mein Fahrrad und radelte gemütlich zum Platz. Dort angekommen, musste ich über die bereits kräftig schindernden Helfer staunen. Sie hatten fast alles allein geschafft. Nur hier und da fehlte eine Hand, die ein Netz hochreichen oder einen Besen schwingen sollte. Nach einer kurzen Erläuterung der Situation, stand ich also im Bild und konnte mit anpacken. Der bereits ausgeräumte Kampfrichtercontainer nahm wieder Form an, die Garagen waren sogar schon wieder fertig. Die
Landesliga-Punktetafel-Halterungen bekamen auch den letzten Schliff und nachdem wir dann auch wussten, wie die Sicherheitsnetze aufzudröseln sind, kamen wir auch hier sehr schnell voran. Während die Sonne weiter schien und die ersten in ihren wohlverdienten Nachmittag verschwanden, fegten noch einmal über die Wege und brachten die vollen Müllsäcke weg. Ein kurzer, kontrollierender dann zufriedener Blick auf unsere getane Arbeit entließ dann schließlich auch mich in meinen Feierabend. Ich möchte mich auch auf diesem Wege noch mal bei allen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken. Vielen Dank auch an alle, die im Vorfeld bei der Organisation oder vorbereitenden Arbeiten und Botengängen geholfen haben. Ohne euch, wäre der Arbeitseinsatz sicher nicht so erfolgreich gewesen!

F.

Go to top