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Der Backofen zickt schon wieder rum. Ich nehme die halbfertigen Brötchen raus, ein bisschen Nutella, passt. Heute findet unsere Vereinsmeisterschaft im Stadion des 1. Mai statt. Es ist 8.00 und ich mache mich auf den Weg. Eine halbe Stunde später treffe ich schließlich auf unserem Platz ein und treffe Stefan, der über seinen Computer fluchend im Kampfrichtercontainer sitzt. Auch Frank ist schon da, sodass wir schon mal die Scheiben aufbauen können. Vier Scheiben für den Vormittag und zusätzliche sechs für den Nachmittag. Heute ist ganz schön was los.

Neben Stefan und Frank schießen auch noch vier Schützen von außerhalb. Kurz vor 10.00 ist dann alles fertig, sodass wir pünktlich anfangen können. Unsere Gäste sind inzwischen auch eingetroffen, haben sich fertig gemacht und warten darauf, dass es endlich losgeht. Ich drücke auf den Knopf für die Ampelanlage. Es geht los. Nach einem kurzen Einschießen geht die erste Runde auf 70 und 50m los. Nach einer knappen Stunde können wir auch schon umbauen. Und auch die zweite Runde auf 60 und 40m verläuft ohne Zwischenfälle und zur Zufriedenheit der Schützen. Da wir nun aber so schnell waren und die Schützen für den Nachmittag erst um 12.45 beginnen, haben wir jetzt erst mal eine Stunde Pause. Während die Schützen der ersten beiden Runden wieder zu Kräften kommen, trudeln die restlichen Schützen nach und nach ein. Schnell ist die Scheibe für einen weiteren Teilnehmer aufgebaut und die Schützen mit dem Ablauf und den Regeln vertraut gemacht. Ein kurzes Einschießen folgt und schon kann es weitergehen. Pünktlich beginnen wir die zweite Hälfte der Meisterschaft. Und auch wenn es für einige das erste Mal ist, so haben doch alle sichtlich Spaß am Schießen und natürlich auch am Kopfrechnen. Auch die letzten beiden Runden verlaufen ohne Zwischenfälle, wenn man mal von rätselhaft berechneten Ergebnissen absieht. Stefan macht sich gleich an die Auswertung, alle anderen bauen ab. Und wie. In weniger als zehn Minuten ist alles wieder in den Garagen, sodass sich jeder schon mit seinem eigenen Zeug beschäftigen kann. Und auch die Ergebnisliste ist schon fertig, sodass wir das Abbauen für eine kurze Siegerehrung unterbrechen können. Die meisten sind zufrieden, einige wettern, was sie oder der Wind hätten besser machen können. Etwas erschöpft, aber noch lange nicht am Ende ihrer Kräfte verabschieden sich die Schützen in den sonnigen Nachmittag. Und nach den letzten Aufräumarbeiten, verabschiede auch ich mich von unserem Platz, danke der Sonne für den schönen Tag und mache mich auf den Weg nach Hause.


F.

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