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Um der Hektik des kommenden Tages ein bisschen entgegenzuwirken, machten Frank Bobert und ich uns bereits am Freitag auf den Weg. Die drei Stunden Fahrt vergingen wie im Flug und ehe wir es uns versahen waren wir auch schon auf dem Bogenschießgelände in Hohegeiß. Nachdem wir uns dann vergewissert hatten, dass wir auf der Starterliste auftauchten, warf mich Frank beim Campingplatz ab, half mir mit meinem Gepäck und machte sich dann auf den Weg in seine Pension. Nach einem fixen Aufbau des Zeltes und einer Erkundungstour über das Areal ging ich dann auch früh ins Bett.

 

Um 6:30 begann dann der erste Wettkampftag – die Feldrunde. Frank holte mich ab und nach dem üblichen Prozedere der Anmeldung und Bogenkontrolle ging es zügig zum Einschießen. Der Platz war zugegebenermaßen für den Andrang der Teilnehmer sehr klein, aber mit Freundlichkeit, Rücksichtnahme und einem Kampfrichter ging alles. Die Begrüßung wurde kurz gehalten und so ging es bereits kurz vor 10:00 richtig los. Die Scheiben waren gut gestellt, wenn auch manchmal etwas versteckt, und wir hatten sowohl Bergauf- als auch Bergabschüsse dabei, kurze und weite, im Wald, aus dem Wald aufs Feld und ganz auf dem Feld – es war wirklich für jeden etwas dabei.

Und nach nicht mal sieben Stunden waren alle 48 Gruppen wieder zurück und stärkten sich mit regionalen Köstlichkeiten während die Auswertungs- und Urkundendruck-Teams auf Höchsttouren arbeiteten. Und dann gegen 19:00 waren wir auch durch: Bendix Bünger holte sich in seiner Altersklassen den Sieg, Louis Flender belegte den 2. Platz, Frank Bobert gewann Bronze und Paul Richter erreichte den 4. Platz. Ein sehr erfolgreicher erster Tag also.

Da im Anschluss nicht mehr viel passierte, steige ich gleich in den zweiten Wettkampftag ein – die Waldrunde. Anstatt der Feldauflagen schossen wir auf Tierauflagen. Die Scheiben waren nicht groß umgestellt worden, sodass wir schon eine grobe Peilung für die Entfernungen hatten. Und auch trotzdem wir vier weitere Ziele hatten, ging es deutlich schneller. Wir waren sogar früher fertig als am Tag davor. In der Waldrunde gewann Bendix Bünger die Bronze-Medaille und Frank erreichte den vierten Platz. Da zweit Schützen wegen Krankheit ausgefallen sind, war also auch der zweite Tak durchaus erfolgreich.

Nach Ende der Siegerehrung machten wir uns dann gleich auf den Heimweg, denn es war mittlerweile 19:00, d.h. wir würden gegen 22:00 in Berlin ankommen. Und tatsächlich war ich bereits kurz nach zehn zu Hause, denn wir kamen gut durch den Verkehr. Auf der Fahrt konnten wir das Wochenende bereits grob auswerten. Nachdem ich dann also zu Hause angekommen war, warf ich mich gleich aufs Bett und schlief erschöpft ein.

 

F.

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